0 0

Currykraut (Pflanze)

Pflanze im 9 cm Topf
Artikelnummer: HE11

Das Currykraut trägt seinen Namen zurecht, denn schon bei leichter Berührung verbreitet es einen intensiven Duft nach der beliebten Gewürzmischung, dem Curry.

Lieferung ab Ende März 2019

Helichrysum italicum

Das Currykraut trägt seinen Namen zurecht, denn schon bei leichter Berührung verbreitet es einen intensiven Duft nach der beliebten Gewürzmischung, dem Curry.
Die weichen, silbergrauen Blätter sind besonders im Sommer so harzhaltig, dass sie nur mit einer sehr scharfen Schere zu schneiden sind.
Currykraut blüht mit sonnengelben Korbblüten, die sich sehr gut zum Trocknen eignen, daher wird es auch italienische Strohblume genannt.

Standort

Die Pflanze möchte im Garten einen sonnigen Platz in einem sandigen Boden. Sie verträgt keine Staunässe, daher ist es ratsam, bei lehmigen Böden diesen mit Sand zu mischen und in das Pflanzloch Blähton oder ähnliches zu geben.

Auch optisch ein Highlight!

Die Strohblume wird etwa 60 cm hoch und blüht von Juli bis September mit kleinen gelben Blüten. Dies ist auch die Blütezeit von Lavendel und sowohl farblich als auch von den Standortbedingungen passen diese beiden Pflanzen gut zusammen.

Schneiden und überwintern

Die Pflanze ist immergrün und bei uns winterhart. Es sollte nicht im Herbst geschnitten werden, um Frostschäden im Winter zu vermeiden. Täte man es doch, würde man ihm den schützenden Mantel nehmen. Der ideale Zeitpunkt für einen Rückschnitt ist der Frühling. Currykraut ist ähnlich wie Rosmarin empfindlich gegen Austrocknung. In sehr kalten, schneearmen Wintern sollte es mit einem Gärtnervlies gegen die austrocknende Wintersonne geschützt werden.

Steckbrief

Botanischer Name Helichrysum italicum
Familie Korbblütler (Asteraceae)
Höhe 60 cm
Blüte gelb, Juli bis September
Synonyme Currystrauch, italienische Strohblume
Sonne sonnig
Winterhärte ja

Currykraut Focaccia


Rezept: Focaccia mit Currykraut und gelben Datteltomaten

Man beachte: die Ruhezeit für den Teig dauert 22 Stunden Die reine Zubereitungszeit etwa eine Stunde

Für den Vorteig:
3 g Hefe
125 g Dinkelmehr Type 630
125 g Wasser (etwa 20°C)

Für den Hauptteig:
450 g Dinkelmehl Type 630
15 g Salz
5 g Hefe
220 ml Wasser (etwa 20°C)
2 Esslöffel Olivenöl

25 Gelbe Datteltomaten
10 g Currykraut

Vorteig:
Alles zusammen rühren und in einer heiß ausgespühlten Ton- oder Porzellanschüssel zugedeckt 12 Stunden gehen lassen.

Hauptteig:
Mehl, Salz, Hefe und Wasser in eine Schüssel geben und den Vorteig darüber gießen. Alles etwa 10 Minuten mit dem Handrührer oder der Knetmaschine durchkenten. Nach 5 Minuten das Olivenöl einträufeln und weiterkneten. Der Teig ist recht flüssig. Zudeckt für 10 Stunden bei 5°C ruhen lassen.

Den Backofen auf 250 °C vorheizen.

Den Hauptteig aus der Schüssel auf ein gefettetes Backblech gleiten lassen und zu einem 40 x 20 cm großen Rechteck auseinander ziehen. Vorsicht, der Teig ist sehr klebrig. Am besten mit Wasser befeuchteten Händen arbeiten. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Tomaten waschen und halbieren. Die Currykrautblätter von den Stielchen rupfen und fein schneiden. Die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben in den Teig drücken und mit dem Currykraut bestreuen. Auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen, danach noch 3 Minuten bei Grilleinstellung die Krume bräunen. Das Focaccia aus dem Ofen holen und lauwarm genießen. Die Butter und das Salz ebenfalls in den Topf geben und mit dem Stabmixer alles gut zerkleinern. In Schälchen füllen und zusammen mit Kräcker oder Gemüse servieren.

Kundenfragen

Frage:

Wie und wann müssen die Pflanzen geschnitten werden um kompakt und gesund zu bleiben?

Antwort:
Currykraut wird am besten Ende April geschnitten. Idealerweise schneidet man die Pflanzen um ein Drittel ihrer Höhe herunter. Bei regelmäßigem Schnitt bleiben so die Pflanzen buschig und kompakt. Hat man den Schnitt einmal im Frühling vergessen, so empfiehlt sich ein Sommerschnitt im Juli, gleich nach der Blüte. Auch dann schneidet man die Pflanzen um ein Drittel der Höhe.


Frage:

Pflanzung im Kübel möglich?

Antwort:
Ja, man kann Currykraut auch im Kübel halten. Es ist dabei jedoch zu beachten, dass langanhaltende Fröste die Pflanzen schädigen können, da der Kübel durchfriert und somit die Wasserversorgung nicht gegeben ist. Man kann sie für ein paar Tage an einen frostfreien Platz stellen. Alternativ packt man Kübel und Pflanze gut mit Vlies, Jute oder ähnlichem ein. Schneereiche Winter werden in der regel gut vertragen, da die Schneedecke schützend über der Pflanze liegt. Die Gefahr des Austrocknens ist bei Barfrösten gegeben.


Frage:

Mein Currykraut ist von Läusen befallen, was kann ich da machen?

Antwort:
Das ist nicht weiter schlimm. Blattläuse lassen sich einfach bekämpfen. In einer Sprühflasche kann man eine Seifenlösung ansetzen. Hierzu kaltes Wasser mit Handspühlmittel versetzen und die Pflanze bei trüben Licht tropfnass einsprühen. Diesen Vorgang nach zwei Tagen wiederholen. Bitte nicht bei Sonnenschein die Pflanzen behandeln, da die Seife wie ein Brennglas wirkt und so Verbrennungen auf den Blättern entstehen können.


Frage:

Ich möchte eine kleine Kräuterhecke als Beeteinfassung pflanzen. Eignet sich Currykraut dafür?

Antwort:
Ja, das geht sehr gut. Die Pflanzen bleiben bei regelmäßigem Schnitt schön buschig und ergeben eine hübsche kleine Hecke. In kalten Gegenden mit reglmäßigen Barfrösten sollte man die Hecke allerdings mit Reisig abdecken oder lieber eine winterhärtere Pflanzenart, wie etwa Lavendel wählen.


Sie haben auch eine Frage? Dann schreiben Sie uns eine Mail.
Hier klicken

schreibt am
Starke Pflanze, hat allerdings trotz Kauf und Pflanzung im Frühjahr im ersten Jahr nicht geblüht. Hoffentlich im nächsten!
schreibt am
Nun ja im Moment stagniert der Wachstum,mal sehen was nach dem Winter passiert
schreibt am
Klasse Lieferung, sorgfältig verpackt! Das Pflänzchen befand sich in einem Top-Zustand und besaß bereits eine gute Größe! Der Duft verströmt eine ordentliche Curry-Note, im Geschmack ist es eher sehr neutral ! Nach dem Aussetzen in den Garten gab es null Probleme, die Pflanze ist optisch ein kleiner Blickfang und wächst (entgegen meiner Erwartungen) recht schnell. Mit etwas Sand im Boden fühlt sie sich wohl...der Lavendel (mit welchem sie sich angeblich vertragen soll) kam neben ihr allerdings nicht aus dem Arsch und neigte zum eingehen. Nach dem Umsetzen ist aber alles wieder top.
schreibt am
Da das Currykraut mit dem Zirtonenthymian kam, kann ich über Verpackung und Zustand natürlich hier auch nichts anderes sagen als: hervorragend. Über den Duft verspricht die Gartenrot -Website nicht zu viel. Das erhabene Silbergrau der Blätter und die hoch über das Kraut erhobenen, leuchtend gelben Blüten machen es aber auch zu einem tollen Blickfang. Auch wenn wir eigentlich der Kräuter wegen anpflanzen und nicht der Optik, so müssen wir im nächsten Jahr mal schauen, wie sich Currykraut mit Lavendel oder unserem dunkelblauen Steppensalbei verträgt. Ich glaube, da könnte ein nettes Arangement wirklich hübsch aussehen. Alle Daumen hoch für Pflanze und Lieferant.