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Japanisches Salzkraut 'Okahijiki' (Saatgut)

 ca. 100 Samen
Artikelnummer: SA32s

Die saftigen Blätter vom Japanischen Salzkraut entwickeln ein frisches salziges Aroma.

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Salsola komarovii 'Okahijiki'

Die saftigen Blätter vom Japanischen Salzkraut entwickeln ein frisches salziges Aroma.
Sie wird in Japan auch Landalge genannt. Okahijiki ist von Mai bis zum Frost zu ernten. Die Pflanze ist recht wüchsig und die Blätter treiben stetig neu aus. Die jungen Triebe und Blätter schmecken am besten.

Man kann sie roh im Salat essen oder im Sushi verwenden. Ältere Blätter kann man leicht in der Pfanne mit Ingwer und Knoblauch anbraten und über Gemüse oder Fisch geben. Sie entwickeln durch die Erhitzung noch eine leichte Bitterkeit, die sich angenehm mit dem würzig-salzigen Aroma ergänzt.

Der Experimentierfreude ist keine Grenze gesetzt. Junge Triebe vom Japanischen Salzkraut über gebratene Blumenkohlröschen, dazu etwas Zitronensaft und fertig ist die Vorspeise.

Die Pflanze erreicht eine Höhe von etwa einem Meter. Soweit sollte man es aber nicht kommen lassen. Wie erwähnt, sind die jungen Triebe die besten.

Anbau, Standort und Pflege

Der Anbau ist einfach. Im April kann direkt ins Freiland gesät werden. Da unsere mitteleuropäischen Frühjahre jedoch recht unbeständig sind, empfiehlt sich eine Aussaat auf der Fensterbank in Töpfen.

Bei Temperaturen um 15°C keimen die Samen innerhalb von 14 Tagen. Die Pflanzen können recht bald nach draußen. Im sonnigen oder halbschattigen Beet in feuchter und nährstoffreicher Erde fühlen sie sich wohl.
Salzkraut ist ursprünglich an Meeresküsten zu finden. Am natürlichen Standort ist der Salzgehalt der Pflanze am höchsten, da sie Salze mit dem Wasser aufnimmt. Um ein geschmackvolles Kraut zu erhalten, kann man etwa einmal im Monat mit einer 1 %igen Salzlösung düngen. Für einen Liter Wasser benötigt man ein Gramm Kochsalz.

Die einjährigen Pflanzen ertragen Temperaturen bis um den Gefrierpunkt.

Aussaat

Die Aussaat kann ab März in Vorkultur auf der Fensterbank erfolgen. Ab Mitte Mai bis August kann direkt ins Freiland gesät werden. Die Keimung erfolgt bei Temperaturen um 15°C innerhalb von 2 Wochen.
Nach 4 Wochen kann das erste Mal geerntet werden.

Eine Portion enthält etwa 100 Samen.

Steckbrief

Botanischer Name Salsola komarovii
Familie Fuchsschwanzgewächse
Höhe 1,00 m
Pflanzabstand 30 cm
Standort sonnig-halbschattig
Boden/Wasser feucht, nährstoffreich
Inhaltsstoffe Kalium, Eisen
Synonyme Landalge
Winterhärte nein

Kundenfragen

Frage:

Kann man selber Samen gewinnen und sind die "Sortenfest"?

Antwort:
Ja, man kann Samen selber gewinnen. Die Pflanze bildest im Sommer kleine, recht unscheinbare helle Blüten. Die Samenreife ist im Herbst. Man schüttelt quasi die Samen aus der Pflanze, am besten in einen kleinen Karton oder ähnliches. Man kann sie dann trocknen und im kommenden Frühjahr wieder aussähen.


Frage:

Ich habe gelesen Salzkraut wäre ein Lichtkeimer, stimmt das?

Antwort:
Nein. Lichtkeimer bedeutet, dass sie Licht brauchen um zu Keimen. Das ist bei Okahijiki nicht der Fall. Er keimt sowohl bedeckt, als auch unbedeckt. Es ist allerdings empfehlenswert, die Samen in der Stärke der Samendicke zu bedecken, da er so nicht so schnell austrocknet.


Frage:

Kann Salzkraut auch über Ableger oder Stecklinge vermehrt werden?

Antwort:
Darüber gibt es keine Erkenntnisse. Okahijiki ist einjährig und die Vermehrung durch Samen ist leicht und zuverlässig. Es besteht einfach kein Grund, die Pflanzen durch Stecklinge zu vermehren. Aber Versuch macht klug.


Frage:

Müssen die Pflanzen mit Salz gedüngt werden?

Antwort:
Nein, das müssen sie nicht. Sie sind nicht auf das Salz angewiesen, etwa als Nährstoff oder dergleichen. Aber der Geschmack ist wesentlich verbessert, wenn man ihnen bei der Pflanzung eine Gabe Kochsalz mit gibt. Auch eine Wässerung mit Salzlösung macht die Pflanze salziger im Aroma.


Frage:

Kann das Salzkraut eine salzarme Diät ersetzten? Also Salzkraut statt Salz? Oder muß auch bei diesem der "Salzgehalt" berücksichtigt werden, wie z.B. bei Nierenerkrankungen?

Antwort:
Das Salzkraut ist nur deswegen salzig, da man es mit Salzwasser gießt. Es bildet Salz nicht natürlicherweise. Am Naturstandort steht die Pflanze an Salzgewässern und hat sich an diesem Lebensraum angepasst. Sie speichert das Salz in den Blättern, was wir als lecker empfinden, für die Pflanze aber nur ein Mittel zum Zweck ist. Es ist also ein schwankender Salzgehalt in der Pflanze vorhanden.


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