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Gelbe Bete (Saatgut)

 ca. 50 Samen
Artikelnummer: BE04s

Ein goldgelbes Fruchtfleisch zeichnet die Gelbe Bete aus. Geschmacklich liegt sie zwischen Roter Beete und Mohrrübe.

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Beta vulgaris

Ein goldgelbes Fruchtfleisch zeichnet die Gelbe Bete aus. Geschmacklich liegt sie zwischen Roter Bete und Mohrrübe.

In der Küche

Das Wurzelgemüse lässt sich vielfältig verarbeiten, wie etwa geraspelt im Salat, in Essig eingelegt oder gebraten mit Zwiebeln. Die Knollen werden etwa 7-10 cm groß. Geschmacklich etwas milder als die Rote Bete. Sie eignet sich auch hervorragend zum Entsaften oder für Smoothies.

Gelbe Bete ist eigentlich viel älter, als ihre rote Schwester. Beide sind aus der weißen Bete gezüchtet worden.

Gelbe Bete Schnecken


Gelbe Bete passt gut zu süßen Gerichten. Man kann sie gut im Kuchen oder als Marmelade verwenden. Hier ein leckeres Kuchenrezept, welches sich auch prima als Mitbringsel für eine Party eignet.

Gelbe Bete Schnecken

Gelbe Bete Schnecken 2
400 g Dinkelmehl
50g weiche Butter (Zimmertemperatur)
50 g brauner Zucker
ein Ei
ein Päckchen Trockenhefe
eine halbe Tasse lauwarmes Wasser
300 g Gelbe Bete
ein Teelöffel Zimtblüten, ganz
50 g Zucker
Fett für die Form

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die Hefe, Zucker, Ei, Butter und das Wasser zugeben und mit dem Handrührer zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Hefeteig in der Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort 45- 60 Minuten gehen lassen.

Die Beten als Ganzes mit Schale in einem Topf etwa 30 Minuten gar kochen. Etwas abkühlen lassen und die Haut entfernen, in Stücke schneiden und im Mixer pürieren.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Zimtblüten im Mörser fein mahlen. Den Zucker und die gemahlenen Zimtblüten zur Bete geben und unterrühren.

Den Hefeteig etwa einen halben Zentimeter dick zum Rechteck ausrollen und mit der Mischung bestreichen. Von der Längsseite her einrollen. Eine Form ausfetten. Von der Rolle Stücke von 5 cm ab schneiden und diese locker in die Form legen. Die Schnecken mit einem Zentimeter Platz neben einander legen, da der Teig noch aufgeht.

Im Ofen 25 Minuten backen. Schmecken lauwarm am besten.


Ein anderes, einfaches und leckeres Rezept ist gekochte

Bete in einer Haselnuss-Vinaigrette

Als Vorspeise für zwei Personen
  • eine gelbe Bete
  • ein EL Haselnussöl
  • 1/2 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schnittlauch
Die Bete bei 120 °C für eine Stunde in den Backofen legen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und die Haut abziehen. Sie darf zur weiteren Bearbeitung noch etwas warm sein, man kann diesen Schritt aber auch schon am Vortag machen.

Die Wurzel in dünne Scheiben schneiden und fächerförmig auf einem Teller anrichten. Aus dem Öl, Zitronensaft und Salz und Pfeffer ein Dressing rühren, über die Scheiben geben. Schnittlauch in Röllchen schneiden und darüber streuen. Etwa eine Stunde durchziehen lassen.

Im Garten

Die Pflanze ist im Garten recht pflegeleicht. Wie ihre roten Verwandten möchte sie einen normalen Gartenboden in sonniger Lage. Eine Pflanzung in gedüngter Erde erhöht den Ertrag. Sie kann gut zusammen mit Möhren, Zwiebeln, Koriander, Kümmel und Dill in einer Mischkultur angebaut werden. Als Folgekultur eignet sich Feldsalat und Postelein.

Aussaat und Anbau

Die Aussaat kann ab Ende April erfolgen. Aus einem Samenknäuel keimen mehrere Pflanzen, die später vereinzelt werden sollten. In einem Abstand von etwa 20cm zueinander haben die Pflanzen Platz genug, sich gut zu entwickeln.

Von der Keimung bis zur Ernte sind es etwa 60 Tage. Der Boden sollte mäßig gedüngt sein, aber eine reichliche Wassergabe ist empfehlenswert für große, gesunde Pflanzen.

Eine Portion enthält 50 Samen.

Steckbrief

Botanischer Name Beta vulgaris
Familie Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae)
Standort sonnig, nährstoffreich, feucht
Fruchtreife Oktober-Dezember
Winterhärte ja

Kundenfragen

Frage:

Was kann man mit den Blättern machen? Und wie schmecken sie?

Antwort:
Die Blätter lassen sich kulinarisch vielfältig verwenden. Man kann sie beispielsweise wie Salat zubereiten, auch mit anderen Salaten mischen. Durch ihre rötlichen Blätter sind sie zudem sehr dekorativ und sehen besonders in gemischten Blattsalaten hübsch aus. Man kann die Blätter auch wie Spinat zubereiten. Sehr lecker, wenn man sie zusammen mit fein gehackten Zwiebeln und einem Schuß Weisswein ein paar Minuten in Butter schmort. Geschmacklich ähneln sie Salatblättern, sind jedoch besonders an den Stielen süßlicher als diese.


Frage:

Wann ist die Gelbe Bete erntereif?

Antwort:
Von der Keimung bis zur ersten Ernte dauert es etwa 100 Tage. Kleine junge Kugeln haben ein zarteres Aroma. Sät man im Mai, kann im Juli geerntet werden. Bei einer Aussaat im Juni erntet man im Oktober oder November.
Im Durchschnitt kann Rote Bete, Gelbe Bete oder Ringelbete im August geerntet werden. Sie wachsen jedoch stetig weiter und man kann sie bis November ernten. Die Pflanzen sind wenig kälteempfindlich. In milden Wintern ist eine Ernte den ganzen Winter über möglich. Es empfiehlt sich aber, das Beet im November abzuernten und die Knollen einzulagern.


Frage:

Wie lagert man die Knollen am besten? Und kann man sie auch einfrieren?

Antwort:
Die ideale Lagerort ist ein kühler Keller. Man füllt eine Kiste zur Hälfte mit Sand und legt die Knollen hinein. Nun füllt man die Kiste mit Sand auf. Der Sand sollte leicht feucht sein. So gelagerte Knollen halten bis zum Frühling und bleiben frisch, ohne zu schrumpeln. Auf diese Art kann man auch Möhren, Sellerie, Pastinaken und anderes Knollengemüse lagern.
Man kann Gelbe Bete auch einfrieren. Dazu werden die Knollen im ganzen mit Schale 20 Minuten gekocht. Nach dem Abkühlen kann man sie einfrieren. Bei Bedarf braucht man sie dann nur noch auftauen und zu Schälen. Es ist wichtig, sie mit Schale zu kochen und auch einzufrieren, weil sie sonst ihren Saft verlieren.


Frage:

Kann man gelbe Bete entsaften und den Saft einfrieren?

Antwort:
Ja, das kann man gut machen. Die Gelbe Bete ist recht ergiebig. Man kann den Saft aber auch in Flaschen oder Gläsern einkochen. Geschmacklich sind rote und gelbe Betesaft recht ähnlich. Man kann sie auch eine fruchtige Komponente wie Orangen-oder Apfelsaft beimischen. Auch lecker mit etwas Zimt gewürzt. Dem Experimentieren sind hier kaum Grenzen gesetzt.


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