Kategorie-Archiv: Gartenkunst

Sandsteinskulptur herstellen

Man muss auch mal was anderes machen, als immer nur Pflanzen betüddeln. Es gibt auch andere  Möglichkeiten zum Austoben. Heute also mal eine Skulptur aus Sandstein herstellen. Solche Steine gibt es im Sandsteinbrüchen. Man bekommt sie meistens umsonst, wenn man lieb fragt und zahlt nur was fürs Aufladen. Den Transport und den Rest muss man natürlich selber organisieren.

S-Stein-vorn

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Internationale Gartenausstellung in Hamburg

Wie bei solchen Veranstaltungen meistens üblich, sind die Meinungen über das Gelingen vielfältig. Am Besten, man bildet sich selber sein Urteil. Um es vorweg zu nehmen: der Besuch hat sich gelohnt und ist empfehlenswert. Um alles zusehen haben wir etwa sieben Stunden gebraucht.

IGA--Bäume

Der Veranstaltungsort ist ein Gelände, an dem sich eine Schrebergartenkolonie und ein Park mit sehr alten Baumbestand anschließt. Dadurch ist eine Struktur gegeben, in die neue Parkelemente gut integriert sind.

IGA--Kontinent‚ Die Welt der Kontinente‘ entspricht den Eigenarten und Schönheiten charakteristischer  Landschaftselemente und ist meiner Meinung nach der gelungenste Beitrag der Ausstellung.

 

 

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Schmieden an der Feldesse im Garten

Schmieden ist ein Handwerk und man braucht ein paar Jahre, um es zu beherrschen. Einfache Dinge sind aber auch Ungeübten möglich. Ich traf mich also mit ein paar Schmiedebegeisterten und versuche mein Glück.

 

Zuerst muss Feuer her. Dazu wird ein kleines Holzfeuer in der Feldesse gezündet, um das die Schmiedekohle herum gelegt wird.

 

Die Kohle wird angewärmt und Schwefel tritt aus. Nach und nach wird dann die Kohle ins Feuer geschoben.

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Vogelschutz bei Johannisbeeren

Kommt es mir nur so vor, oder sind die Piepmätze dieses Jahr besonders flink beim Beeren futtern?
Eben noch gedacht, das man nun mal ein Vogelschutznetz über die Beerensträucher legen könnte, da ist schon alles weggemampft.

Andere Leute waren schneller und auch kreativ in der Auswahl der Mittel. So findet Omas gute Gardine ( nach’m Krieg vom Munde abgespart) -man beachte die Spitze am Saum- im Garten eines Freundes eine ganz neue Verwendung.  Mit Wäscheklammern fest getüddelt hat das gute Stück hier durchaus seine Berechtigung. Fällt auch irgendwie unter Gartenkunst-oder?

Nette Begrenzung 3

Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie gut manche Mitmenschen mit Materialien um gehen können. Hier sind in recht weiten Abständen Eichenpfähle gesetzt worden. Die Begrenzung eines Gartens wird gegenüber einer halb öffentlichen Wiese nur durch ein Blumenbeet, mit ausgesucht schönen Stauden in weiß, gelb und violett begrenzt, in dem eben diese Eichenpflähle, quasie als Zaunparodie, stehen. Sie bilden eine ganz klare Grenze, aber sind gleichzeitig ein offenes Element in der Gartengestaltung. Zu dem silbrigen verwitternem Holz passen weiße und violette Stauden besonders schön.

Im weiteren Verlauf zieht sich die Grundstücksgrenze durch eine Gehölzpflanzung, in denen die Pfähle verschwinden und später wieder auftauchen. Erlebbar ist diese Art der Begrenzung nur durch die Entfernung, da sie aus der Nähe betrachtet eher wie ein schmückendes Element erscheint. Was die Begrenzung außerdem so besonders macht ist, das sie offensichtlich nicht auf der Grundstücksgrenze steht. Die Grenze scheint eher der Beetrand zu sein.

Insektenhotelanlage und Minzebeet

Insektenhotels schießen ja zur Zeit wie Pilze aus dem Boden. Eine ganze Hotelanlage steht im Naturschutzzentrum der NABU in Wildberg, bei Mönchengladbach.


Insektenhotelanlage

Viele Schöne Dinge sind hier kombiniert worden. Zum Einen ist mit Lehm auf einer Flechtwand verarbeitet worden. Dann sind die verschiedenen Hotelzimmer optisch besonders ansprechend angeordnet. Und weil es so schön ist, sind gleich zwei Türme gebaut worden. Damit der Lehm nicht von Regen abgewaschen wird, schützen Dächer die Pracht. Seitlich abgestrebt halten sie Wind und Wetter stand.


Ein weiteres gelungenes Objekt sind zwei Betonringe, wie man sie im Straßenbau verwendet, die als Hochbeet und Rizomsperre dienen. Mit Scherbenmosaiken künsterisch gestaltet ist dies eine gute Lösung, um Minzebeete anzulegen. Hier sind Erdbeeren gepflanzt worden, die wuchern zwar auch ganz gut, aber für Minzen ist so ein Betonbeet besonders gut geeignet.Ich glaube, sowas baue ich auch in meinen Garten, fragt sich nur, wann ich die Zeit dafür habe.*Grübel*

Schreibtisch aus Baumscheiben bauen

Nun mal was ganz anderes. Dies ist zwar ein Gartenblog, aber dazu gehört ja auch das am PC sitzen und Schreiben. Einen richtigen Schreibtisch hatte ich bisher nicht. Ein ausziehbarer Esstisch hatte bisher diese Funktion. Der Vorteil war, das er 2,20 lang war und ich also riesig Platz hatte. Viel Platz führt allerdings dazu, das er immer mit Büchern und Kram vollgemüllt war.

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Holzmonster aus dem Osterfeuer

Osterfeuer sind einfach toll. Ich meine nicht solche, wo man Leute trifft, die man nicht kennen will und die an Bier- und Würstchenbuden rumstehen, sondern private Osterfeuer. Diese bieten zudem ganz andere Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel große Baumstümpfe ins Feuer legen, bei denen lediglich die äußere Schicht verkokelt. Heraus kommt eine Riesenschnecke- oder Saurierkopf.

Am nächsten Morgen rauchte das Feuer noch und die Holzmonster waren noch recht heiß. Die Struktur und Farben, die sich entwickeln sind schon Kunstwerk genug.

Im Laufe des Tages kühlten sie aus und sie konnten bearbeitet werden. Heraus kam die Begegnung der anderen Art.

Tja, sieht doch E.T. recht ähnlich, oder?


Die Kleine Praxis

Ein Gartenhäuschen ist wie eine Sommerresidenz. Hierhin kann man sich zurückziehen oder auch Freunde einladen. Mal was anderen als im Wohnzimmer zu sitzen. Ein Gartenhaus ist eine Erweiterung des Wohnraums und man ist zuhause an einem anderen Ort.

Die Praxis Wortgefühl hat sich den kuscheligen Charakter eines Gartenhäuschens zunutze gemacht und es als Teil der Therapie integriert. Die Patienten gehen durch einen liebevoll gestalteten Garten, in dem ein alter Baumbestand integriert ist. Am Ende des großen Grundstücks steht versteckt und geborgen unter hohen Bäumen eine finnische Kota. Diese Holzhäuser werden zwar traditionell als Sauna oder Schwitzhütte genutzt, aber hier ist die Kleine Praxis eingerichtet worden.

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Staketenzaun

Heute gehts um die Errichtung eines Staketenzaunes. Diese Zäune sind aus Kastanienholz, um genauer zu sein aus gespaltener Edelkastanie und passen zu traditionellen wie auch modernen Gebäuden.

Beziehen kann man diese Art von Zäunen beim Atelier Wood Art. Hier soll der Staketenzaun neben einem renovierten Niedersächsischen Zweiständerbauernhaus stehen.

Es soll ein Gehege für Kaninchen entstehen, die wohl besonders hoch springen können. Es wird also ein Zaun von 1,50m Höhe benötigt. Im Hintergrund sieht man noch den alten Auslauf. Der wird später entfernt, wir bauen den Zaun drumherum. Das Areal umfasst etwa 40m². In der Mitte soll das Karree geteilt werden. Also erst mal den ganzen Krempel abladen und ein bisschen überlegen, wie man es am Schlausten anstellt.

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