Glücksklee-Rübchen (Pflanze)

Pflanze im 9 cm Topf
Artikelnummer: OX22

Ein leckeres Gemüse aus Mexiko.

Lieferzeit 1 bis 2 Wochen

Oxalis tetraphylla

Ein leckeres Gemüse aus Mexiko. Vom Glücksklee sind Wurzel, Blätter und Blüten essbar.

Glücksklee-Rübchen sind ausdauernd und können bereits im Dezember vorgetrieben werden. Nach etwa 8 Wochen sind die ersten Blätter zu ernten.

frisch geerntete Rübchen
frisch geerntete Rübchen

Im Garten

Glücksklee kann ganzjährig kultiviert werden. Er erreicht eine Höhe von etwa 30 cm. Der Abstand zur nächsten Pflanze sollte etwa 20 cm betragen. Man kultiviert etwa 5 -7 Zwiebelchen, die zusammen im Pflanzloch sind. Aus ihnen entsteht eine buschige Pflanze, die unermüdlich Blätter treibt.

Die Pflanze wächst am besten bei Temperaturen über 15°C. Er kann von Mai bis Oktober draußen stehen. Sie ist ausdauernd, aber bei uns nicht vollständig winterhart. In der kalten Jahreszeit kann er gut in einem größeren Topf auf der Fensterbank gehalten werden. Ab Mitte Mai darf er nach draußen. Die Pflanze kann auch ins Beet gepflanzt werden. Sie ist recht genügsam. Sie kann sonnig bis halbschattig in einem humosen Gartenboden stehen. Sie verträgt kurzzeitig Trockenheit. In sehr trockenen Sommern ohne zusätzliche Bewässerung zieht sie vorzeitig ein. Bei regelmäßiger Wässerung treibt sie zuverlässig bis in den Herbst hinein.

Die Blätter sind viergeteilt. Die dunkelrote Mitte in dem hellgrünen Blatt ist sehr dekorativ. Die hellroten Blüten erscheinen im Mai und Juni. Blätter und Blüten schmecken leicht säuerlich und sind als Rohkost im Salat sehr lecker.

Im Herbst bildet die Pflanze eine weiße Wurzel. Diese kann im Oktober geerntet werden. Sie schmeckt ebenfalls säuerlich frisch und ist sehr knackig. Sie ist nur kurz lagerfähig und sollte bald verbraucht werden.
Die Wurzeln dienen nicht der Vermehrung, sondern als Speicherorgan für Wasser und Nährstoffe.

Knollen
Oberhalb der Wurzel haben sich während der Saison kleine Zwiebelchen gebildet. Aus ihnen wachsen im nächsten Jahr neue Glückskleepflanzen. Man kann sie Anfang Oktober aus der Erde nehmen und von der Wurzel trennen. Nun sollen sie etwa 2 Wochen trocknen. Dann können die Zwiebelchen wieder eingepflanzt werden. Alternativ können sie bis zu 2 Monaten kühl und trocken gelagert werden, bevor man sie einpflanzt. Auf der Fensterbank treiben sie bald aus und zeigen das erste Grün zum Ernten im zeitigen Frühjahr.

In der Küche

Wie bereits erwähnt können Blätter, Blüten und Wurzeln in der Küche verwendet werden. Alle haben einen säuerlichen Geschmack, der durch die Oxalsäure entsteht, die in allen Pflanzenteilen enthalten ist.
Die Blätter sind am aromatischsten, wobei die Blattstiele am intensivsten schmecken. Sie können in frischen Blatt-Salaten, zu Tomaten und Gurken oder auch in einem Kartoffelsalat mit Essig und Öl verwendet werden. Sie passen überall, wo ein wenig aromatische Säure gefragt ist.

Die weißen Wurzeln erntet man im Herbst. Sie sind etwa 4 cm lang und sehr kompakt. Sie sind ähnlich knackig und wasserreich wie Kohlrabi. Geschmacklich eher mild säuerlich und kann man sie gut hobeln und als Rohkost zubereiten.

Steckbrief

Botanischer Name Oxalis tetraphylla
Familie Sauerkleegewächse (Oxalidaceae)
Synonyme Oxalis deppei
Pflanzabstand 20 cm
Höhe 30 cm
Blüte hellrot, Mai, Juni
Boden/Wasser humos, frisch
Erntezeit Bätter ab Mai bis September, Wurzeln im Oktober
Winterhärte nein