Wildkräuter waren seit Jahrhunderten eine Lebensgrundlage des Menschen.
Sie dienten als Nahrung, Medizin und Färbepflanzen. Leider ging im Zuge der Industrialisierung die Bedeutung der Wildkräuter zurück. Einige Arten bekamen einen Platz in unseren Gärten, andere verschwanden aus dem Bewusstsein der Menschen und oft auch aus der Landschaft, denn naturbelassene Flächen wurden immer seltener. Damit verschwand aber auch eine Vielfalt von unserem Speiseplan


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Bild von Pimpinelle

Was unterscheidet Wildkräutern von herkömmlichen Gartenkräutern?

Wildkräuter sind züchterisch unbeeinflusst und haben ihren ursprünglichen Geschmack und ihre Inhaltsstoffe bewahrt. Sie sind in der freien Landschaft anzutreffen und haben in früheren Zeiten den Speiseplan der Menschen bereichert. Vielfach sind die Inhaltstoffe heilkräftig, was sie noch wertvoller macht. Neben dem herkömmlichen Sammeln in Wald und Flur ist es ebenso möglich, Wildkräuter im eigenen Garten selbst anzubauen.

Die Grenzen zwischen einem Wildkraut und einem Gartenkraut in herkömmlichen Sinne sind fließend. Viele Kräuter wie Waldmeister und Pimpinelle sind seit langem in unseren Gärten zu finden, obwohl sie sich ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben.
Wildkräuter können also durchaus auch im Garten oder auf dem Balkon angebaut werden. Sind sie oft robust und unempfindlich gegenüber Schädlingen und Pflanzenkrankheiten.

Wildkräuter im Garten

Die meisten Wildkräuter sind unproblematisch in der Kultivierung. Einige Arten mögen es gerne nährstoffreich wie zum Beispiel der Wiesenkerbel , andere bevorzugen einen mageren Standort wie der Spitzwegerich , aber für jedes Kraut gibt es ein Plätzchen. Die meisten Wildkräuter nehmen es nicht krumm, wenn der Standort einmal nicht so ideal ist, sondern arrangieren sich mit den Gegebenheiten. Die meisten Arten sind im Frühjahr am nahrhaftesten und aromatischsten und sind oftmals das erste Grün nach dem Winter. Sie sind unempfindlich gegenüber der Winterkälte und auch sonst recht anpassungsfähig.

Wildkräuter auf dem Teller

Manche Wildkräuter erleben ein Wiederaufleben ihrer ehemaligen Beliebtheit. Die Gourmetküche hat ebenso einige Arten für sich entdeckt. So ist Barbarakresse und Knoblauchsrauke wieder en vogue, denn sie haben ein einzigartiges Aroma, sind leicht zu verarbeiten und damit eine Bereicherung für die Küche.

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