Bärlauch (Pflanze)

Pflanze im 9 cm Topf
Artikelnummer: AL24

Bärlauch besitzt ein intensives Aroma mit knoblauchähnlichem Geschmack. Seine Blätter und Blüten können bei vielen Gerichten Verwendung finden.

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Allium ursinum

Bärlauch besitzt ein intensives Aroma mit knoblauchähnlichem Geschmack. Seine Blätter und Blüten können bei vielen Gerichten Verwendung finden.

Bärlauch im Garten

Bärlauch wächst im Garten gerne im Halbschatten unter Bäumen. Ein lehmiger, nährstoffreicher und feuchter Boden ist von Vorteil. Er verträgt Nässe und Schatten, man kann ihn daher auch gut an die Nordostseite pflanzen. Die ersten Blätter erscheinen im April. Es werden je Pflanze 2-3 Blätter gebildet. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 15 cm. Die weiße Blüte, die einen zwiebeligen Duft verströmt, ist nach 3-4 Wochen zu sehen. Sie kann über Salate oder in Kräuterdips verwendet werden. Die Bärlauchsaison währt nur 5-6 Wochen. Mitte Mai, wenn die Temperaturen meistens deutlich über 20°C liegen, ist sie vorbei. Die Pflanzen ziehen ihre Blätter ein und treiben erneut im nächsten Frühjahr aus. Ideal ist die Herstellung von Bärlauchpesto, welches längere Zeit haltbar ist.

Bärlauchpesto

Rezept Bärlauchpesto

Zutaten:
100 g Bärlauchblätter
einen halben Teelöffel Salz
ein achtel Liter gutes Sonnenblumenöl (wahlweise auch Olivenöl)
50 g Sonnenblumenkerne

Die frischen Bärlauchblätter groß zerreißen und in einen Mixer geben, Öl hinzugeben und zu feinem Mus pürieren, zum Schluss salzen nach Belieben. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett braun rösten und mahlen. Die geht am besten in einer Mandelmühle oder Kaffemühle. Das Mehl unter die Bärlauchmasse mischen. Das Pesto sollte cremig und nicht zu fest sein. Bei Bedarf noch etwas Öl hinzugeben. In heiß ausgespülte verschließbare Gläser füllen. Im Kühlschrank ist das Bärlauch-Pesto etwa 6 Wochen haltbar.
Alternativ kann man Pest auch portionsweise in Eiswürfelbehälter einfrieren und bei Bedarf auftauen. So ist das Pesto bis zu einem Jahr haltbar.

Steckbrief

Botanischer Name Allium ursinum
Familie Lauchgewächse (Allioideae)
Höhe 15 cm
Pflanzabstand 15 cm
Standort halbschattig-schattig
Blüte weiß, April
Boden/Wasser schwerer lehmiger Boden, feucht bis nass
Erntezeit März, April
Vermehrung Samen, Tochterzwiebeln
Winterhärte ja

Kundenfragen

Frage:

Ich würde den Bärlauch gerne im Kübel halten, ist dies möglich?

Antwort:
Ja, das geht sehr gut. Entscheidend ist, dass der Kübel schattig steht. Als Erde sollte ein gutes Staudensubstrat verwendet werde. Auch ist es von Vorteil, wenn man etwa Blähton und Splitt einarbeitet. Bärlauch steht gerne feucht. Er sollte also immer gut gegossen werden. Staunässe sollte allerdings vermieden werden. Ende Mai zieht er ein. Dann wäre der Kübel kahl, also oberirdisch nix zu sehen. Es ist auch nicht ratsam, andere Pflanzen hinzu zu setzten. Diese würden sich mit dem Bärlauch konkurrieren.


Frage:

Wann genau ist der beste Erntezeitpunkt?

Antwort:
Der ist vom Wetter abhängig. In der Regel ist der beste Erntezeitpunkt für die Blätter Mitte April bis Anfang Mai. Auch während der Blüte kann Bärlauch geerntet werden und diese können ebenfalls gegessen werden. Die Zwiebeln erntet man im Mai. Man gräbt sie mit der Grabegabel aus und achtet darauf, dass noch genügend Zwiebeln für das nächste Jahr im Boden bleiben.


Frage:

Können auch blühende Pflanzen beerntet und verwendet werden?

Antwort:
Ja, auch während der Blüte kann Bärlauch geerntet werden. Die Blüten sind sehr lecker, schmecken ebenso lauchig-scharf wie die Blätter und passen gut in grüne Salate oder über ein fertiges Gericht gestreut. Sie sehen zudem hübsch aus. Die Blüte geht schnell in das Stadium der Samenbildung über. Sind sie noch grün und weich, können auch diese gegessen werden. Die Blätter können während der gesamten Blütezeit gegessen werden.


Frage:

Wie können die Blätter am besten konserviert werden? Neben Pesto soll sich das Einfrieren anbieten. Wie ist Ihre Meinung zu dem Sachverhalt?

Antwort:
Bärlauchblätter kann man schon einfrieren, beim Auftauen sind sie jedoch recht matschig. Man kann sie in diesem Zustand noch gut in Soßen oder Suppen verwenden. Auch für Dips oder Pesto sind sie geeignet. Sie büßen aber etwas von ihrem Geschmack ein.


Frage:

Brauchen die Pflanzen im Topf besondere Erde bzw. Düngung?

Antwort:
Ja, sie benötigen ein Substrat möglichst ohne Torf. Sie lieben etwas steinigen Boden. Man kann in das Substrat etwas Splitt und Blähton mischen. Eine mäßige Düngung ist ausreichend. Wichtig ist ein schattiger Platz, am liebsten mit ein wenig Morgensonne.


Frage:

Wie lassen sich Maiglöckchen und Bärlauch sicher voneinander unterscheiden?

Antwort:
Außerhalb der Blütezeit ist dies schwierig. Die Blätter der Maiglöckchen sind etwas stärker gefurcht. Um ganz sicher zu gehen, sollte man sich die Wurzel anschauen. Maiglöckchen bilden ein starkes Wurzelgeflecht, Bärlauch hat eine Zwiebel. Ist man sich nicht sicher, vor allem wenn beide Pflanzen dicht beieinander stehen, sollte man lieber auf die Ernte verzichten. Maiglöckchen sind sehr giftig.


Frage:

Was für Boden brauchen meine neuen Bärlauchpflanzen?

Antwort:
Einen mäßig gedüngten, etwa steinigen Boden. Man kann Kies, Splitt oder Blähton in den Boden einarbeiten. Es sollte ein kühler, feuchter Standort sein. Ideal ist Morgensonne. Bärlauch kann unter Sträuchern oder jungen Bäumen gepflanzt werden. Da er während des Frühjahrs wächst, in der Zeit, wo die meisten Sträucher nur zart belaubt sind, kann die Stelle im Sommer ruhig im Vollschatten liegen.


Frage:

Kann man Bärlauch auch unter Rhododendron pflanzen?

Antwort:
Man liest häufig, das dies ungünstig ist, da der Boden zu sauer ist. Tatsächlich habe ich den Versuch unternommen ihn unter Rhododendron zu pflanzen, weil kein anderer Platz zur Verfügung stand. Er ist gut gediehen und hat sich tüchtig ausgebreitet. Er scheint also nicht so wählerisch zu sein, was den Standort angeht.


Frage:

Gibt es noch andere Pflanzen, die so ähnlich wie Bärlauch schmecken und zu einem anderen Zeitpunkt wachsen?

Antwort:
Ja, da wäre zum Beispiel der Goldlauch, der gleich im Anschluss an den Bärlauch seine Blätter zeigt. Geschmacklich nicht ganz so knoblauchähnlich, eher etwas milder. Vor allem die Blüten sind scharf-lauchig und eine Zierde im Garten und auf dem Teller.


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Artikel bewerten

schreibt
Zurzeit finde ich meine Pflanzen nicht mehr. Ich hoffe, sie treiben nächstes Jahr noch mal aus und werden sichtbar.
schreibt
Hier hoffe ich im kommendem Jahr auf Ernte in diesem Jahr war sie ja schon vorbei.
schreibt
Die Pflanze ist gut angewachsen. Ich hoffe, dass sie im nächsten Jahr wieder austreibt und ich ernten kann!
schreibt
die Pflanze war ut und hatte auch eine Blüte,war dann nach einigen Wochen nicht mehr zu sehen,aber es heißt ja Bärlauch zieht sich ein nach der Blüte,so das jetzt noch nicht viel bewertet werden kann
schreibt
Eine Pflanze ist für eine Portion zu klein. Mal sehn, wie sie sich vermehrt.
schreibt
Die Pflanze ist nach kurzer Zeit eingegangen
schreibt
Pflanze bleib für eine Ernte zu klein. Bin gespannt, ob die Saat im nächsten Jahr für mehr Ertrag sorgt.
schreibt
Der Platz hat dem Bärlauch wohl nicht gefallen, hab die Knöllchen nochmals versetzt. Mal sehen ober er nächstes Jahr sich zeigt