Barbarakresse (Saatgut)

 ca. 500 Samen
Artikelnummer: BA11s

Barbarakresse oder Winterkresse kann oftmals den ganzen Winter bis ins zeitige Frühjahr geerntet werden. Das leckere Wildkraut ist damit der optimale Vitaminspender in der kalten Jahreszeit.

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Barbarea verna

Barbarakresse oder Winterkresse kann oftmals den ganzen Winter bis ins zeitige Frühjahr geerntet werden. Das leckere Wildkraut ist damit der optimale Vitaminspender in der kalten Jahreszeit.

Kälteresistenter Wintersalat

Schnee und Kälte können der Barbarakresse nichts anhaben, wird es zu kalt stellt sie ihr Wachstum einfach ein. Sobald die Temperaturen wieder etwas über 0°C steigen, wächst sie weiter.

Zur Ernte schneidet man die Blätter bodennah ab, sie wachsen dann aus der Mitte nach. Die Erntezeit erstreckt sich von Oktober bis in den März - je nach Temperatur und Wetterlage.
Winterkresse Blatt

Sobald die Temperaturen 15°C erreichen beginnt die Blütezeit. Auch die kleinen, gelben Blüten sind aromatisch und können gegessen werden. Sowohl in den Blättern als auch den Blüten ist viel Vitamin C enthalten, was besonders im Winter sehr geschätzt wird.

Heimisches Würzkraut mit scharfem Kressegeschmack

Barbarakresse passt gut in Salate, zu Kräuterquark oder aufs Brot. Die Blätter haben aufgrund der enthaltenen Senfölglycoside einen scharf-senfigen Geschmack, ältere Blätter entwickeln zudem eine dezente Bitternote. Der Geschmack ähnelt der Brunnenkresse, Gartenkresse und dem ausdauernden Pfefferkraut.

Aussaatanleitung und Anbau

Die Aussaat kann von August bis Oktober erfolgen, je nach Witterung. Nach etwa einer Woche beginnen die Pflanzen zu keimen. Sie sollten in Tuffs gepflanzt werden und haben einen Platzbedarf von ungefähr 15x15 cm.
Das Wildkraut sät sich gerne selbst aus, wird aber nicht zur Plage.

Eine Portion enthält ca. 500 Korn

Barbarakresse Butter


Rezept: Barbarakresse-Butter

Die beste Jahreszeit für dieses Rezept ist der Winter und das zeitige Frühjahr. Dann schmeckt die Barbarakresse vorzüglich.

35 gramm Barbarakresse-Blätter
120 gramm Süßrahmbutter
ein halber Teelöffel Salz

Die Barbarakraut Blätter waschen und im Geschirrtuch trocken tupfen. Grob zerkleinern und in einen hohen Mixertopf geben. Es dürfen auch die dicken Blattstiele verwendet werden, diese stecken voller leckerer ätherischer Öle, die Würze verleihen.
Die Butter und das Salz ebenfalls in den Topf geben und mit dem Stabmixer alles gut zerkleinern. In Schälchen füllen und zusammen mit Kräcker oder Gemüse servieren.

Barbarakresse Butter

Steckbrief

Winterhärte ja, zweijährige Pflanze
Familie Kreuzblütler (Brassicaceae)
Synonyme Winterkresse, Barbarakraut
Höhe 20 bis 40 cm
Standort feuchter, normaler Boden
Blüte gelb, April bis Mai
Sonne halbschattig bis sonnig

Kundenfragen

Frage:

Wann ist der ideale Zeitraum für die Saat?

Antwort:
Barbarakresse sät man am besten im August oder September aus. Die Pflanze keimt und wächst recht zügig und man kann sie noch im Herbst ernten.
In milden Wintern kann man sie durchgehend verwenden, denn sie wächst noch bei 7°C. Sie erträgt Frost ohne Schaden.

Alternativ kann auch im Februar auf der Fensterbank ausgesät werden. Hier sollte man darauf achten, dass es nicht zu warm ist. Ideal sind Temperaturen zwischen 12 und 15°C, dann hat man lange Freude daran.


Frage:

Ich würde die Winterkresse im Blumentopf halten. Worauf muss ich bei der Bewässerung und beim düngen achten?

Antwort:
Man kann Barbarakresse sehr gut im Topf halten. Die Pflanze sollte im Herbst kühl stehen und immer gut feucht gehalten werden. Am besten durchdringend gießen und abtropfen lassen. Es sollte allerdings kein im Wasser im Gießteller stehen. Das Substrat sollte nur mäßig gedüngt sein. Die Pflanze entwickelt so mehr Aroma. In der Regel ist ausreichend Dünger im Substrat vorhanden, so dass nicht nachgedüngt werden muss.

Während der Wintermonate benötigt die Pflanze weniger Wasser, aber auch hier sollte öfters durchdringend gegossen werden.


Frage:

Kann man aus Barbarakresse Pesto machen?

Antwort:
Ja, das geht sehr gut. Statt Basilikum kann man Barbarakresse nehmen und mit gemahlenen Mandeln oder Sonnenblumenkernen und gutem Olivenöl ein feines Pesto bereiten. Sehr lecker auch zu Reis oder Hirse.


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