0 0

Schwedische Mehlbeere (Pflanze)

Pflanze im 1 Liter Topf
Artikelnummer: SO32

Die Schwedische Mehlbeere ist eines der robustesten Wildobstgehölze. Sie ist extrem frosthart, salztolerant und erträgt lange Perioden der Trockenheit.

Lieferung ab Ende März 2019

Sorbus intermedia

Die Schwedische Mehlbeere ist eines der robustesten Wildobstgehölze. Sie ist extrem frosthart, salztolerant und erträgt lange Perioden der Trockenheit.

Der kleinkronige Baum bildet an Blättern und Früchten einen mehigen Belag, durch den die Pflanze vor Hitze, Trockenheit und Kälte geschützt ist. Die orangen Beeren sind im September reif. Geschmacklich sind sie süßlich und erinnern an mehlige Äpfel. Leichte Bitterstoffe geben das typische Aroma. Gekocht und zusätzlich gesüßt eignen sich gut für die Herstellung von Gelee und Marmeladen.

Die Schwedische Mehlbeere ist in Nordeuropa heimisch. Sie ist im gesamten Baltikum zu finden und kommt häufig in Küstenregionen vor. Auch in Norddeutschland ist sie ein beliebter Alleebaum. In Knicks und Hecken werden die Früchte gerne von Vögeln und Kleinsäugern gefressen. Schnaps aus Mehlbeeren ist eine Spezialität der nordischen Brennereien.

Im Garten ist der Baum anspruchslos. Er erreicht eine Höhe von etwa 6 m und eine Kronenbreite von 5 m. Er ist gut schnittverträglich. Regelmäßiges schneiden im Jungstadium lässt die Pflanze strauchartig wachsen. Der Baum bildet ein Herzwurzelsystem aus. Somit ist er bei Stürmen besonders wiederstandsfähig.

Steckbrief

Botanischer Name Sorbus intermedia
Familie Rosengewächse
Höhe 5,00 m
Fruchtreife September
Standort sonnig
Blüte weiß, Mai
Boden/Wasser sandig, trocken, mager
Synonyme Oxelbeere
Winterhärte ja

Wissenswertes: Wildobsthecke

Eine Wildobsthecke vereint das Schöne mit dem Nützlichen. Sie präsentiert zu unterschiedlichen Zeiten Blüten und Früchte. Gerade die uneinheitlichen Wuchs- und Blattformen lassen eine Wildobsthecke den Garten lebendiger erscheinen.

Nahrung und Schutz für heimische Tiere

Die Früchte im Sommer und Herbst dienen vorzugsweise den Vögeln, Insekten und Kleinsäugern als Nahrung. Dem Liebhaber von ursprünglichem Obst jedoch locken sie mit einer Fülle von unterschiedlichen Früchten und deren herrlichen Geschmacksrichtungen.
Eine Wildobsthecke setzt sich aus Gehölzen zusammen, die einen hohen ökologischen Nutzen haben. Die meisten Arten sind heimisch oder eingebürgert und dienen unserer Tierwelt als Nahrung, Schutz und Wohnstätte.

Welche Pflanzen für die Wildhecke?

Geeignete Wildobstarten sind die Kupfer-Felsenbirne, Kornelkirsche und Schlehe. Es finden sich auch Kirschpflaume, Weißdorn, Wildapfel, Aroniabeere und Maulbeeren in den Hecken. Die Höhe einer Wildobsthecke beträgt 2 und 3,50 m. Sie ist gut schnittverträglich, kaum anfällig für Schädlinge und eine Bereicherung für den naturnahen Garten.
Es wurden noch keine Kommentare hinterlegt.