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Schlehe - Schwarzdorn (Pflanze)

Pflanze im 1 Liter Topf
Artikelnummer: PR01

Die Schlehe gilt als der Vorläufer der Kulturpflaume. Die auch Schwarzdorn genannte Pflanze ist bei uns heimisch und wächst bevorzugt an Waldrändern.

Lieferung ab Ende März 2019

Prunus spinosa

Schlehe oder Schwarzdorn gilt als der Vorläufer der Kulturpflaume. Bei uns ist der Strauch heimisch und wächst an Waldrändern, in Knicks und ist auch auf Freiflächen zu finden. Der etwa 3 Meter hohe Strauch gehört zu den früh blühenden Gehölzen. Die weißen, süßlich duftenden Blüten erscheinen vor dem Blattaustrieb im März und sehen sehr dekorativ an den schwarz berindeten Ästen aus.

Nach dem ersten Frost ernten

Die dunkelblauen Früchte werden etwa 3-4 cm groß und erscheinen im Herbst. Man sollte sie bis nach den ersten Frösten am Baum hängen lassen, da sie durch die Frosteinwirkung Zucker freisetzen, die die Früchte süßer machen.
Eine Marmelade aus Schlehen ist das absolute Highlight und muss im Geschäft teuer bezahlt werden. Viel besser ist es, wenn man sich diese Köstlichkeit selber herstellt. Es ist zu empfehlen, 1:1 Gelierzucker zu verwenden, da die Früchte wirklich sehr herb sind und die Süße so länger hält.

Schlehenblüte im März


Blühende Schlehe Ende März

Anspruchslos und winterhart

Schlehen im Garten sind pflegeleicht. Sie passen zusammen mit Wildrosen, Berberitzen und Felsenbirnen in eine frei wachsende Hecke. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Ein durchlässiger Boden ist von Vorteil.

Die Äste der Schlehe stehen oft im 90° Winkel ab und erleichtern die Ernte der Früchte nicht unbedingt, aber die Mühe lohnt sich. Auch ein Punch aus Rotwein mit Schlehensaft und ein wenig Zimt ist ein köstliches Getränk an kalten Wintertagen.
Schlehen werden etwa 40 Jahre alt und erreichen eine Höhe von etwa 3 Metern.

Steckbrief

Winterhärte ja
Blütenfarbe weiß
Botanischer Name Prunus spinosa
Familie Rosengewächse (Rosaceae)
Blütezeit März
Höhe 3 Meter

Wissenswertes: Wildobsthecke

Eine Wildobsthecke vereint das Schöne mit dem Nützlichen. Sie präsentiert zu unterschiedlichen Zeiten Blüten und Früchte. Gerade die uneinheitlichen Wuchs- und Blattformen lassen eine Wildobsthecke den Garten lebendiger erscheinen.

Nahrung und Schutz für heimische Tiere

Die Früchte im Sommer und Herbst dienen vorzugsweise den Vögeln, Insekten und Kleinsäugern als Nahrung. Dem Liebhaber von ursprünglichem Obst jedoch locken sie mit einer Fülle von unterschiedlichen Früchten und deren herrlichen Geschmacksrichtungen.
Eine Wildobsthecke setzt sich aus Gehölzen zusammen, die einen hohen ökologischen Nutzen haben. Die meisten Arten sind heimisch oder eingebürgert und dienen unserer Tierwelt als Nahrung, Schutz und Wohnstätte.

Welche Pflanzen für die Wildhecke?

Geeignete Wildobstarten sind die Kupfer-Felsenbirne, Kornelkirsche und Schlehe. Es finden sich auch Kirschpflaume, Weißdorn, Wildapfel, Aroniabeere und Maulbeeren in den Hecken. Die Höhe einer Wildobsthecke beträgt 2 und 3,50 m. Sie ist gut schnittverträglich, kaum anfällig für Schädlinge und eine Bereicherung für den naturnahen Garten.
schreibt am
Die Pflanze hat ihre Blätter nicht ausgetrieben
schreibt am
Pflanze hat den Transport gut überstanden. Da der Sommer so heiß und trocken war, habe ich diese wieder aus dem Pflanzloch entfernt, weil schon erste Schäden zu erkennen waren. Sie zog dann für's erste in einen großen Topf um, hat sich erholt und darf jetzt im Herbst dann bei kühleren Temperaturen wieder zurück an die erste Stelle.
schreibt am
Ist leider nicht angewachsen.
schreibt am
Haben sich gut entwickelt, alles gut!
schreibt am
Die Pflanze ist in einem sehr guten Zustand bei mir angekommen, sie hat bis jetzt allen Witterungsunbilden standgehalten und ist dabei auch noch gut gewachsen. Ich bin sehr zufrieden.
schreibt am
Pflanze ist gut angekommen und wächst hoffe ich auch gut. Mehr kann ich noch nicht sagen. L.
schreibt am
Kam als Baby an und ist prächtig gewachsen und gesund.
Top!
schreibt am
sehr schöne, kräftige Pflanze, war sehr gut verpackt